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Angst vor Manometrie!
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01-18-2010, 10:53 PM
Beitrag: #1
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Angst vor Manometrie!
Hallo,
erstmal möchte ich Euch herzlich begrüßen, denn ich bin neu dazu gekommen und dies ist mein erster Beitrag. Ich möchte mich gerne auch noch ausführlicher vorstellen, leider habe ich ein ganz dringendes Anliegen mit dem ich mich an Euch wende und das ich mal vorausgehen lasse. Bei mir soll bereits diesen Mittwoch eine Manometrie vorgenommen werden. Bitte helft mir mit Euren Erfahrungen weiter. Ich verspüre ein sehr beängstigendes Bauchgefühl, ja ich habe Furcht vor der Untersuchung. So schlimm war es nicht mal vor der Gastroskopie. 1. Ist der Schlauch des Manometriegerätes gut auszuhalten oder tut er weh/ist sehr unangenehm? Verändert sich das Empfinden während der Messungen, spürt man diese Messungen also? Wie ist das Schlucken mit dem Schlauch? Verspürt man Würgereiz oder andere Unannehmlichkeiten? Ist es besser auszuhalten als eine Gastroskopie oder schlimmer als diese? (Ich muss sagen, ich bin auch extrem sensibel:-). Bei der Gastroskopie hatte ich Schmerzen + extremes Würgen, so dass die ich die transorale Untersuchung abbrechen musste, die transnasale später hielt ich irgendwie aus, denn bei dieser hat das Gerät nur 5-6mm statt 9-10mm Durchmesser und man kann auch noch sprechen bei der Untersuchung. 2. Ich habe auch Angst vor dem Nüchtern-sein-müssen. Mein Termin ist 8:30 Uhr und man sagte mir, ich müsse mit 1-2h Wartezeit rechnen. Ist das normal oder sollte man gleich drankommen? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich das durchhalte weil ich schon mal unterzuckere und im Moment sowieso schnell schwach bin oder mir schwindlig wird... Ich esse früh am liebsten gleich etwas, damit ich mich einigermaßen sicher auf den Beinen fühle. 3. In meiner Stadt bieten 2 Kliniken die Untersuchung an - ein evang.KH und ein Uni-Klinikum. Wonach wählt man aus? Ich kenne doch die Ärzte nicht und weiss nicht, ob sie das gut machen... Sollte man besser gleich nach C_R gehen oder kann man sich darauf verlassen, dass eine Achalsie auch hier erkannt würde? Übrigens habe ich den Termin nun im Uni-Klinikum bei einem Professor, angeblich. Ich danke Euch schon jetzt für Eure Erfahrungen und Hilfe. Ich hoffe, es ist auch etwas Aufbauenes dabei:-)... Viele Grüße an Euch! |
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01-19-2010, 11:27 AM
Beitrag: #2
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RE: Angst vor Manometrie!
Hallo Sunias,
hatte schon 2x Manometrie. Es ist wirklich nur etwas unangenehm; keine Schmerzen-wirklich! Nur beim Einfädeln durch die Nase (nimm das Nasenloch zum Einfädeln womit Du eventuell schlechter Luft bekommst) unangenehm. Es entsteht nur ein verstärkter Speichelfluss, der aber unterdrückt werden muss. Beim technisch bedingtem langsamen Herausziehen des Schlauches und der Druckmessung keine Schmerzen. Keine Würgen; versprochen! Alles nur ungewöhnlich. Immer daran denken-es ist wichtig! Freundlichst Konrad550 |
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01-19-2010, 01:05 PM
Beitrag: #3
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RE: Angst vor Manometrie!
Hallo Sunias
Ich hatte im November noch eine Manometrie in Castrup- Rauxel. Es war meine 2te. Die erste war in meinem Heimatort. Beide Male hat es mir nichts ausgemacht. Aber jeder ist da anders. Du darfst dich nur nicht vorher schon verrückt machen. Je mehr Du über die Untersuchung nachdenkst, desto schlimmer wird es. versuch doch einfach an etwas anderes zu denken, lenk Dich ein wenigab. Ich denke einfach immer, es muss sein und ich mach mir auch vorher keine großen Gedanken. Ich lasse alles auf mich zukommen, Damit fahre ich am Besten. Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute für die Untersuchung. Du kannst ja schreiben, wie es Dir ergangen ist. Maria1961 |
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01-19-2010, 01:21 PM
Beitrag: #4
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RE: Angst vor Manometrie!
Hallo sunias,
ich hatte im November 09 meine erste Manometrie, mir war auch nicht ganz wohl dabei, auch ich musste nüchtern dabei sein aber das ist gut auszuhalten, auch ich habe Diabetes, der Schlauch ist sehr dünn und es ist nur ein unangenehmes Gefühl in der Nase so wie man dich in der Nase kitzeln würde, aber ich hatte keine Schmerzen dabei, du kannst sogar sprechen dabei. Du brauchst wirklich keine Angst davor zu haben. Vielen Gruß Klaus |
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01-19-2010, 07:05 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-19-2010 07:06 PM von Clara.)
Beitrag: #5
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RE: Angst vor Manometrie!
Hallo Sunias ,
ich habe auch schon eine manometrie hinter mir und ich bin erst 13, deshalb hatte ich auch sehr große angst ! Ich kann dich deshalb gut verstehen, mir haben nämlich auch alle gesagt das sei nicht so schlimm. Ich wollte das aber nicht glauben. Trotzdem hatten sie dann am ende recht ! Das schlimmste war eigentlich das betäubungsspray das mir in den rachen gesprüht wurde ( das ist nämlich ziehmlich eklig )Die untersuchung dauert auch nicht so lange ! was das nüchtern-sein angeht....ich musste 2 stunden warten aber mir ist nicht schlecht geworden oder so ! Viele Grüße und viel glück !!! Clara |
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01-21-2010, 10:44 PM
Beitrag: #6
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Manometrie ging schief :-(
Hallo,
ich danke Euch, dass ihr mir so viel Mut gemacht habt. Es hat mir sehr geholfen, und ich kam nicht mehr so verängstigt zu dem Termin. Ich war sogar ganz sicher, dass es gut gehen wird. Ich hatte jedoch auch vorher im Internet gelesen, der Mano-katheter habe nur einen Durchmesser von 2-3mm (wie ein Spaghetti). In dem Sinne dachte ich dann wirklich, dass das gut zu schaffen sein kann auch ohne großes Würgen. Aber dann kam es doch ganz anders. Der Katheter hatte 5mm Durchmesser, wie das Gastroskop (wie viel Durchmesser hatte der Katheter bei Euch ungefähr?)! Und es sah noch viel mächtiger aus, vorne nicht abgerundet usw. Trotzdem begann das ganze... durch die Nase fand ich es kaum schlimm, aber am Kehlkopf bekam ich extremen Würgereiz und machte gleich in natürlich auftretender Angst nach diesem Reflex eine Bewegung zurück, so dass der Arzt die Sonde wieder rauszog. Der Arzt war sehr nett, fast zu vorsichtig und nett? Er sagte von Anfang an.. immer wieder "sie müssen das nicht machen, wenn sie nicht wollen", "wir machen das nur, wenn sie das wollen" usw. Außerdem schob er den Katheter eher langsam und machte Pausen gerade als es zu dem Würgereiz kam. Ich wollte trotzdem einen zweiten Versuch, da kam er ein Stück weiter (am Kehlkopf vorbei), dann gab es nach sekündiger aushaltbarer Phase wieder eine Stelle, bei der ich diesen extremen W...reiz entwickelte. So sehr ich die Untersuchung wollte und sie auch brauche zur Diagnose... in dem Moment schreit mein Körper förmlich nach Abbrechen, Angst, da ziehe ich die Sonde wie ferngesteuert fast selbst heraus. Ich scheine das rational kaum kontrollieren zu können. Die Gastro hatte auch nur geklappt, weil der Arzt fast brutal und auch schnell war und immer weiter machte, obwohl ich immer wieder "aufhören" sagte. Nach dem Termin sagte man mir, dass dort öfter solche Abbrüche der Untersuchung vorkommen... aber es muss doch irgendwie gehen... ihr habt es doch auch alle geschafft... Jetzt ärgere ich mich selber... warum bin ich so empfindlich. Und wie kann ich die Untersuchung noch schaffen? Nach diesem gescheiterten ersten Erlebnis, wie kann ich es hinbekommen, dass es nächstes Mal klappt? Schließlich brauche ich dringend eine Diagnose, ich habe z.Zt so starke Beschwerden. Heute konnte ich fast nichts essen, es geht kaum mehr was (blieb 3h hängen und ist scheinbar immer noch nicht wieder richtig gut). Könnt ihr mir irgenwas empfehlen, für den 2.Versuch? Wie kann es klappen? Ich bekomme wohl noch einen Termin in dem anderen KH und habe Angst und "Hoffnung" zugleich. Wie könnte man solche Messungen vornehmen, so lange man würgen muss, wären die Daten doch verfälscht, oder nicht? Übrigens werden in diesem KH die Termine angeblich nur 13:30 vergeben. Man sagte mir ich könnte dann ja noch ein kleines Frühstück essen. Ist man dann echt nüchtern? Bei dem Brechreiz den ich hatte kann ich mir kaum vorstellen, dass das gut geht. Und sie machen es ohne Rachenspray - ist das normal? Geht das? Übrigens: nach jeder Untersuchung der Speiseröhre (und auch dem Versuch) geht es mir im Nachhinein mindestens einen Tag noch sehr schlecht. Ich habe dann extreme Müdigkeit, Schwäche für einen Tag und fühle mich als hätte ich starke Medikamente etc. bekommen. Das macht mir auch Angst. Warum verkrafte ich das nur so schlecht? Wie kann es zu solchen Erscheinungen kommen? Und wie geht es mir dann erst, wenn ich die 30 Minuten Manometrie durchgehalten hätte? Ich hoffe, das waren noch übersichtlich viele Fragen. Ich freue mich sehr über Eure Nachrichten, Ideen, Hilfe. Danke!!! Liebe Grüße sunias |
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01-24-2010, 11:44 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-24-2010 11:49 PM von Sellpro.)
Beitrag: #7
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RE: Angst vor Manometrie!
Hallo Sunias,
ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hatte meine erste Manometrie im AK Wandsbek - die leider kein eindeutiges Ergebnis auf Achalasie vorweisen konnte. Es war im Juli 2009. Seit November 09 habe ich nichts mehr essen und trinken koennen, nur sehr bedingt, mit wiederholtem Erbrechen. Leider stempelt man gern das Ganze als 'psychisch' ab. Lass dir das nicht gefallen!!!! Sollte diese Manometrie auch bei dir nichts klares ergeben, so gebe NICHT auf - mache weiter. Bei mir ist es so, dass ich ja hin und wieder noch essen konnte - aber nun geht nichts mehr. Lass es nicht soweit kommen. Diese Spaghetti wird in die Nase zum Magen gefuehrt. Es kribbelt und dein Auge 'weint' etwas. Der Arzt spritzt dir dann die Fluessigkeit in den Mund um den Druck zu testen. Das ginge bei mir heute nicht mehr, denn ich muss permament Erbrechen. Aber -> das ist eine Untersuchung die du ueber dich ergehen lassen musst, damit du nicht so fortgeschritten und chronisch endest wie ich es momentan durchmachen muss. Darf ich dir noch einen guten Rat geben: Wenn du diese Untersuchung machen laesst - denke einfach an was ganz schoenes. Das hilft! Ich druecke dir die Daumen! Es wird alles gut. Sei Tapfer! Viele Grueße Sellpro Lebe jeden Tag!
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03-05-2010, 01:51 PM
Beitrag: #8
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RE: Angst vor Manometrie!
Ich hatte die Tage auch meine erste Manometrie und muss sagen, dass ich schon wesentlich schlimmere Untersuchungen über mich ergehen lassen musste. Also keine Angst davor!
Achalasie konnte bei mir übrigens durch die Untersuchung bestätigt werden ... |
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