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Über Achalasie oder Achalasia
Folgende Informationen sind gesammelte Infos aus dem Web.
Was ist Achalasie? ("Achalasie": griech. Nicht-Erschlaffung)
Entzündung des Ösophagus
Achalasie ist eine gutartige Funktionsstörung der Speiseröhre und des
unteren Schließmuskels der Speiseröhre zum Magen, bei der es durch eine fehlende
oder unvollständige Erschlaffung des Schließmuskels und gleichzeitig bestehende
Pumpfunktionsstörung in der Speiseröhre zu einer Transportstörung von
Nahrungsbestandteilen in den Magen kommt, hierbei kann es zu einer erheblichen
Aufweitung der Speiseröhre kommen, wie es das nebenstehende Röntgenbild zeigt.
Typischerweise klagen Patienten über Schluckschwierigkeiten unterschiedlichen
Ausmaßes
Achalasie trifft meist im mittleren Lebensalter auf. Bei dieser Krankheit
fehlt die normale Erschlaffung des unteren Mageneingangs während des Schluckens.
Schluckbeschwerden, Aufstoßen von Nahrungsresten und Völlegefühl sind die
typischen Folgen. In den meisten Fällen ist die Ursache dafür unbekannt, selten
kann sich auch ein Ösophaguskarzinom dahinter verbergen. Daher sollten die
Symptome unbedingt durch eine Routinediagnostik inklusive einer Spiegelung, also
einer endoskopischen Untersuchung der Speiseröhre, abgeklärt werden.
Die Achalasie lässt sich u.a. mit der Ballondilatation oder der operativen
Myotomie erfolgreich behandeln siehe weiter unten.

Die schlimmsten Beschwerden der Patienten, die unter dieser Mega-Speiseröhre
leiden, sind:
• Schluckunfähigkeit für
Flüssiges und Festes
• Hochwürgen von Nahrung
• Aufstoßen
• Gewichtsverlust
• Brustschmerzen.
Durch den unfreiwilligen Hochtransport von Nahrungsbestandteilen auch in die
Luftröhre kann es zu chronischem Husten und Bronchienentzündung kommen.
Im Durchschnitt dauert es fast fünf Jahre und braucht mindestens zwei Ärzte, bis
die richtige Diagnose gestellt wird. Die häufigsten Diagnosen, die auch in
Erwägung gezogen werden müssen, sind die säurebedingte Speiseröhrenentzündung,
Tumoren der Speiseröhre, Sklerodermie (eine Autoimmunkrankheit) oder auch
Anorexie und Bulimie.
Allgemeines
Achalasie ist eine Funktionsstörung des Schluckaktes im Bereich der Speiseröhre.
Dabei fehlt die normale Erschlaffung des unteren Ösophagussphinkters beim
Schlucken. Oft sind auch die Bewegungen der Speiseröhre vermindert, die den
Speisebrei weiterbefördern (Peristaltik).
Man muss sich die Speiseröhre (Ösophagus) als hohlen Muskelschlauch vorstellen,
der innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet ist. Innerhalb der Muskelschicht
befinden sich miteinander vernetzte Nervenzellen (Auerbach-Plexus). Sie steuern
die exakten Bewegungen der Speiseröhre während des Schluckens mit dem Ziel, den
Speisebrei vollständig vom Mund in den Magen zu befördern.
Im Magen wird die Nahrung durch das saure Milieu desinfiziert, mittels starker
Bewegungen mit Enzymen durchmischt und weiter zerkleinert. Damit dabei nicht
Speisebrei und aggressive Salzsäure in die Speiseröhre zurückfließen, liegt
zwischen Magen und Ösophagus ein Ventil. Dieser so genannte untere
Ösophagussphinkter sorgt mit muskulärer An- und Entspannung dafür, dass beim
Schlucken die Speise in den Magen gelangt, aber nichts von dem Mageninhalt
zurückfließt.
Diese komplexe Funktion ist relativ störanfällig. Vereinfacht dargestellt: bei
der sehr häufigen Refluxkrankheit versagt dieser Verschlussmechanismus und lässt
Magensaft in den Ösophagus gelangen (Reflux), die Folge ist u.a. Sodbrennen. Im
Fall der Achalasie ist dagegen der Magen so stark verschlossen, dass die Speise
gar nicht erst vollständig in den Magen befördert werden kann. Der Bissen bleibt
buchstäblich im Halse stecken.
Ursachen
Bei der Achalasie ist der Auerbach-Plexus im Bereich des unteren
Ösophagussphinkters ausgefallen. Die Ursache ist in den meisten Fällen
unbekannt. Wissenschaftler vermuten, dass virale Entzündungen oder
Autoimmunprozesse diese Nervenzellen schädigen.
In seltenen Fällen kann eine Achalasie auch die Folge eines Tumors des oberen
Magenanteils (Kardiakarzinom) oder einer Infektion mit der Chagas-Krankheit,
einer südamerikanischen Tropenkrankheit, sein.
Häufigkeit
Achalasie ist relativ selten. Innerhalb eines Jahres erkrankt weniger als einer
von 100 000 Einwohnern an der Krankheit. Meist tritt die Achalasie im mittleren
Lebensalter (3. bis 5. Lebensjahrzehnt) auf.
Symptome
Die folgenden Symptome bzw. Beschwerden werden beobachtet:
Dysphagie
Diese Störung äußert sich durch Schwierigkeiten beim Schlucken. Die Speise ist
scheinbar im Hals stecken geblieben, die Patienten müssen oft nachtrinken, damit
der Speisebrei "weiterrutscht".
Regurgitation
Nach dem Essen kommt es dazu, dass Speisereste aus dem Ösophagus zurück in den
Mundraum gelangen. In fortgeschrittenen Stadien der Krankheit geschieht dies
auch spontan, wenn sich der Betroffene hinlegt.
Völlegefühl im Brustbereich
Bei einer Sonderform der Achalasie (hypermotile Form) können außerdem
krampfartige Schmerzen im Brustbereich auftreten, die gelegentlich als
Herzbeschwerden fehlgedeutet werden.
Die Achalasie verläuft eher schleichend, d.h. die Symptome treten anfangs
gelegentlich und mild auf und behindern erst später das Alltagsleben des
Betroffenen. Da der Essvorgang gestört ist, kann über Monate bis Jahre ein
langsamer Gewichtsverlust die Folge sein.
Die Regurgitationen können bewirken, dass Speisereste in die Atemwege gelangen.
Daher führt eine fortgeschrittene Achalasie gelegentlich auch zu wiederholten
Lungenentzündungen (Aspirationspneumonien).
Die 3 verschiedenen Formen der Achalasie:
1) Hypermotile Form = Vigorous Achalasie (Schmerz, Dysphagie, aktive
Regurgitation)
2) Hypomotile Form (Dysphagie, Schmerz, Regurgitation)
3) Amotile Form (Dysphagie, Regurgitation

Diagnose
Die Routinediagnostik bei dem Verdacht auf eine Achalasie besteht aus:
einer endoskopischen Untersuchung des Ösophagus:
Unter Umständen weisen bereits Speisereste, Entzündungen oder eine sichtbare
Verengung der unteren Speiseröhre auf eine Achalasie hin. Jedoch ist diese
Untersuchung vor allem wichtig, um andere mögliche Ursachen für die Beschwerden,
wie z.B. ein Karzinom sicher auszuschließen. Eventuell werden bei dieser
Untersuchung auch Gewebeproben (Biopsien) entnommen.
Röntgenuntersuchung des Ösophagus:
Dabei schluckt der Patient ein Kontrastmittel, so dass der Verlauf der
Speiseröhre auf dem Röntgenbild sichtbar wird. Bei der Achalasie findet sich
eine spitz zulaufende Enge am Übergang zum Magen. Je nach Stadium der Krankheit
ist der Bereich der Speiseröhre oberhalb der Enge aufgeweitet. Der Mediziner
nennt dieses Phänomen anschaulich "Sektglasform".
Diese Untersuchung ergibt bei Mega-Speiseröhre ein typisches Bild, nämlich die
geweitete, starre oder stark geschlängelte und starre Speiseröhre mit dem fest
verschlossenen Schließmechanismus, der einen extrem verdünnten Übergang von der
Speiseröhre zum Magen darstellt. Oftmals bleibt das Kontrastmittel in der
Speiseröhre "stehen" und entleert sich nicht, oder nur selten und in kleinen
Portionen.
Manometrie
Dabei wird der Druck im Ösophagus gemessen. Eine fehlende Erschlaffung des
unteren Ösophagussphinkters beim Schlucken beweist eine Achalasie. Die
Druckmessung ergibt Rückschlüsse auf die Peristaltik des Ösophagus. Je nach der
Beweglichkeit unterscheidet man bei der Achalasie eine hyper-, hypo- und amotile
Form.
Therapiemöglichkeiten
Nach diesen Vorbereitungen werden die möglichen Therapieformen erklärt und
mit dem Patienten besprochen. Vor jeder Behandlung erfolgt ein
Aufklärungsgespräch, bei dem der Arzt den Ablauf des Eingriffs (Botulinumgift
über ein Endoskop, Ballonaufdehnung, Operation). Der Patient wird auch auf
mögliche Risiken hingewiesen. Hat der Patient alles verstanden, unterschreibt er
eine Einwilligungserklärung zu der Behandlung.
Arzt und Patient machen den Termin zu dem Eingriff aus. Der Patient wird an
diesem Tag morgens nüchtern auf die Station kommen. Laborwerte und ein EKG, das
nicht älter als 14 Tage ist, bringt er mit.
Es stehen eine Reihe therapeutischer Möglichkeiten zur Verfügung. Es sind dies
im Einzelnen:
Medikamentöse Behandlung
Diese kann in Anfangsstadien die Beschwerden lindern. Die Arzneimittel werden
etwa eine halbe Stunde vor dem Essen eingenommen und senken den Druck im unteren
Ösophagussphinkter. Interessanterweise sind dies Mittel (Calciumantagonisten,
Nitrate), die auch bei der Behandlung des arteriellen Hypertonus und der
koronaren Herzkrankheit angewendet werden.
Einige Medikamente wirken auf den unteren Speiseröhren-Schließmuskel
entkrampfend und entspannend. Dies sind z.B. die als Herzmedikamente bekannten
Nitrate und Nitroglycerin, Blutdruckmedikamente wie Nifedipin, sowie die als
Asthmamedikamente eingesetzten Medikamente Theophyllin und Beta-Agonisten. Sie
alle entspannen die glatten Muskelzellen, so auch den unteren
Speiseröhren-Schließmuskel. Bei regelmäßiger Einnahme können sie die Beschwerden
von Patienten mit gering ausgeprägter Mega-Speiseröhre lindern und fördern die
Magenentleerung. Begrenzt wird der Nutzen durch Nebenwirkungen, z.B.
Kopfschmerzen, Herzrasen und Blutdruckabfall, wenn sie in entsprechenden Mengen
genommen werden. Medikamente als Alternative sollten also eher als Überbrückung
bis zur endoskopischen oder chirurgischen Therapie oder bis zum Versuch mit
Botulinumgift genommen werden.
Ballondilatation
Bei dieser Methode wird ein Ballon in die Speiseröhre bis in den Magen
eingeführt und damit der verengte Ösophagussphinkter mechanisch aufgeweitet.
Diese erprobte Methode gilt als Mittel der Wahl. In den meisten Fällen werden
die Schluckbeschwerden damit über Monate gebessert. Dann muss eventuell die
Dilatation wiederholt werden. Besonders im Kinder- und Jugendalter ist die
Wirkung von Ballondilatation jedoch oft nur von begrenzter Dauer.

Der Vorteil liegt darin, dass der Eingriff bei einer Spiegelung von Ösophagus
und Magen durchgeführt wird und keine Operation notwendig ist. Allerdings
beträgt die Komplikationsrate ein bis zehn Prozent. So ist es z.B. möglich, dass
bei der Dilatation die Speiseröhre einreißt. In seltenen Fällen können Keime in
den Brustraum gelangen und eine gefährliche Entzündung des Brustfells (Mediastinitis)
verursachen.
(Lebensgefährliche Entzündung / Vereiterung des Mittelfelles, in dem u.a. das
Herz liegt). Zudem sind nicht selten nach 1-5 Jahren bei ein drittel der
Patienten erneute Dilatationen notwendig, wobei bei jeder erneuten Sprengung
eine zunehmende Vernarbung des Mageneingangs entsteht (... eventuell nachteilig
für eine spätere operative Versorgung ).
Bei zehn Prozent muss doch eine minimal invasive Operation, die Durchtrennung
der Muskelfasern, vorgenommen werden.
Endoskopische Injektion von Botulinus-Toxin (griech. Gift)
Der Erreger Clostridium botulinum produziert eine hochgiftige Substanz, die
den Botulismus, eine berüchtigte und gefährliche Lebensmittelvergiftung, beim
Menschen auslöst. Spritzt man jedoch das verdünnteToxin in den
Ösophagussphinkter, werden die Nerven dort blockiert und der Verschlussdruck
dauerhaft vermindert. Die Injektion wird während einer Spiegelung von
Speiseröhre und Magen vorgenommen.
Allerdings wirken diese Injektionen nur bei etwa 70 Prozent der Patienten.
Patienten, welche die operative Therapie herauszögern wollen und solche mit
hohen Risikofaktoren für Narkose und Operation (hohes Alter, weitere
Erkrankungen) können sich mehrere Jahre mit dieser Therapie behelfen, wenn sie
bereit sind, sich etwa alle halbe Jahre das Toxin in den
Speiseröhren-Schließmuskel verabreichen zu lassen.
Langzeitergebnisse liegen bisher noch nicht vor.
Es lässt sich feststellen, dass, im Vergleich zur Ballondilatation, die
Injektion von Botulinus-Toxin risikoärmer, aber statistisch weniger erfolgreich
ist.
Extramuköse Myotomie
Wenn die oben genannten Verfahren nicht erfolgreich sind, kommt auch eine
Operation in Frage. Dabei wird die Muskulatur des unteren Ösophagussphinkters
von außen aufgespalten. Der operative Zugang erfolgt entweder über einen
klassischen Bauchschnitt (transabdominal) oder neuerdings über eine
Bauchspiegelung (laparoskopisch, minimal invasive Chirurgie), die für den
Patienten schonender ist.
Alle Verfahren, die erfolgreich den Verschlussdruck im Sphinkter senken, können
zur Folge haben, dass aggressiver Magensaft leichter in den Ösophagus dringt und
eine Refluxkrankheit entsteht. Daher wird die Operation oft um eine so genannte
Fundoplicatio ergänzt. Hier wird eine Muskelmanschette ringförmig um den oberen
Magen gelegt, um einen Reflux dauerhaft zu verhindern.
Ein bis zwei Tage vor der Operation werden Sie stationär in einer Klinik
aufgenommen. Es werden die Voruntersuchungen, welche für die Narkose
erforderlich sind, durchgeführt.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Über insgesamt 5 kleine Hautschnitte
verschafft man sich Zugang zum unteren Ösophagus bzw. oberen Anteil des Magens.
Unter Sicht einer Videokamera wird die Myotomie und die partielle Fundoplikatio
in der jeweils erforderlichen Weise im Bereich des unteren
Speiseröhrenschließmuskels durchgeführt. Danach werden die kleinen Hautschnitte
mit Nähten verschlossen und mit einem sterilen Pflaster verbunden.
In der ersten Phase nach der Operation bleiben sie nüchtern und erhalten
Infusionen. Mit dem Kostaufbau wird nach ärztlicher Beurteilung begonnen. Die
durchschnittliche Dauer des Krankenhausaufenthaltes beträgt bei problemlosem
postoperativen Verlauf etwa 10 Tage.
Grundsätzlich gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßnaghmen, wie nach jedem
operativen Eingriff. Aufgrund der laparoskopischen Operationstechnik werden Sie
sich jedoch in der Regel recht schnell erholen und wieder Ihrer gewohnten
Tätigkeit nachgehen können. Es gibt keine diätetischen Beschränkungen nach der
Operation, in der Anfangsphase sollte jedoch auf eine leichte Kost geachtet
werden, um die durchgeführte Reparatur nicht zu gefährden.
Nach der Operation kann es im weiteren Verlauf zu einem Wiederauftreten der
Beschwerden kommen, dies geschieht in ca. 5 % der Fälle, ursächlich ist hier
eine erneute muskuläre Verengung im Bereich der unteren Speiseröhre; dieses
Problem kann entsprechend der individuellen Situation entweder endoskopisch oder
auch erneut operativ behandelt werden. Bei ca. 5 – 10 % der Patienten können
Refluxbeschwerden, d.h. Sodbrennen oder ähnliche Probleme auftreten, hier kann
in aller Regel erfolgreich mit Medikamenten geholfen werden.
Grundsätzlich ist anzumerken, daß jegliche Behandlung der Achalasie, so
natürlich auch die Operation, keine ursächliche Therapie darstellt, d.h. es kann
der vorliegende Funktionsdefekt nicht geheilt werden, es können aber die
Beschwerden durch die operative Korrektur deutlich und mit hoher
Erfolgswahrscheinlichkeit dauerhaft gelindert oder beseitigt werden.
Mini-Endoskopische Chirurgie - Operation ohne Narben ?
Wie effektiv sind die Behandlungen?
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Gesamt |
> 40-50 Jahre |
< 40-50 Jahre |
| Diliation |
70% |
70-80% |
30-40% |
| Botox |
70% |
80% |
40% |
| Operation |
80-90% |
80-90% |
80-90% |
Wenn der Patient nach der minimal invasiven Magen-Operation erwacht, befindet er
sich im Aufwachraum oder auf der Wachstation. Körperfunktionen wie Herztätigkeit
und Blutdruck werden auf einem Monitor angezeigt und überwacht.
Nachbehandlung
Botulinumgift
Wurde dem Patienten Botulinumgift gespritzt, muss er wenige Stunden auf der
Station nachbeobachtet werden. Fühlt er sich gut, kann er sich nach Hause fahren
lassen. Dort sollte jemand am ersten Tag bei ihm sein, falls ihm nach der
Beruhigungsspritze noch etwas schwindlig werden sollte.
Endoskopische Aufdehnung des Speiseröhrenschließmechanismus
Nach der endoskopischen Aufdehnung des Speiseröhrenschließmechanismus wird der
Patient 24 Stunden auf der Station nachbeobachtet. So kann er sich nach der
Kurznarkose ausschlafen und nach einige Stunden mit zuerst flüssiger Nahrung den
Effekt der Speiseröhren-Aufdehnung testen.
Operation
Die ersten Tage nach der Operation darf der Patient nur kleine Mengen Nahrung
durch den Mund zu sich nehmen, damit die Nähte an Magen und Speiseröhre sich
ungestört festigen können.
Kurz aufstehen darf der Patient bereits am Operationstag mit Hilfe einer
Schwester. Stützstrümpfe und ein Medikament, das einmal pro Tag in die Bauchhaut
gespritzt wird, verhindern das Entstehen von Blutgerinnseln. Patienten, die sich
am ersten Tag noch schwindlig fühlen, können unter Anleitung einer Therapeutin
krankengymnastische Übungen machen, bis der Kreislauf sich stabilisiert hat.
Geduscht werden darf bereits am 2. Tag nach der Operation, wenn sich der Patient
fit genug fühlt.
Je nach dem Heilungsprozess und dem Befinden des Patienten kann er etwa fünf bis
sieben Tage nach dem Eingriff entlassen werden. Im Anschluss an die Operation
kann eine Anschlussheilbehandlung (Rehabilitation) für drei Wochen in Anspruch
genommen werden. Wenn der Patient nicht körperlich schwer arbeitet, kann er
danach seine Arbeit wiederaufnehmen.
Der Hausarzt wird über das Ergebnis der Operation informiert. Er übernimmt die
Nachbehandlung des Patienten. Etwa alle sechs Monate sollte der Patient sich
vorstellen, auch wenn er sich wohl fühlt.
Die Zufriedenheit der Patienten mit der Operation ist hoch. Nachteil des
Eingriffs ist der stationäre Aufenthalt mit dem Risiko der Vollnarkose und
Beatmung, das Risiko der Schleimhautdurchstoßung der Speiseröhre (wird
intraoperativ überprüft und kann endoskopisch genäht werde) und die der Blutung,
z.B. aus Leber und Magen. Auch diese – sehr geringen - Komplikationen können
meist endoskopisch beherrscht werden.
Insgesamt überwiegen jedoch die Vorteile des minimal invasiven operativen
Eingriffs bei weitem.
Prophylaxe
In der Nachsorge sollten regelmäßige Kontrollendoskopien durchgeführt werden,
da die Gefahr an einem Ösophaguskarzinom zu erkranken, bei den Betroffenen
erhöht ist.
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